Pilotprojekt Studieneingangsphase SoSe 17 und WiSe 17/18

Als eines von vier Pilotfächern nimmt das Deutsche Seminar neben der Latinistik, der Philosophie und der Romanistik am Projekt der Philosophischen Fakultät zur Verbesserung der Situation der Studierenden in der Studieneingangsphase teil. Die Pilotphase betrifft das SoSe 2017 und WiSe 2017/18, sie wird mit einer Evaluation abgeschlossen.

 

Wegen der Zweifächerkombinationen von Studierenden, die zu Verzögerungen gerade in den ersten Semestern führen kann, wurde 'Studieneingangsphase' mit einer weiten Definition versehen. Alle Studierende in Einführungsseminaren und Seminaren des zweiten Studienjahrs werden angesprochen und sollen bei Bedarf individuelle Hilfestellungen vom Fach erhalten. Das Deutsche Seminar vernetzt dabei dieses Projekt mit seinem bereits existierenden ESIT-Peer-Mentoring-Angebot. Nach Maßgabe der Resultate des Studieneingangsphase-Projektes soll das Peer-Mentoring-Angebot ausgebaut werden. Verantwortlich im Deutschen Seminar für dieses Projekt sind Dr. Maria Averintseva-Klisch und Prof. Dr. Anna Mühlherr.

 

Das Deutsche Seminar nutzt die von der Fakultät für das Pilotprojekt bereitgestellten Ressourcen, um insbesondere die Leistungsfähigkeit der Studierenden im Bereich konzeptioneller Schriftlichkeit zu beurteilen und gezielt und frühzeitig diesbezüglich Beratung anzubieten, da die Schreibkompetenz auf hohem Niveau zentral für das Germanistik-Studium ist. Zu Beginn des Studiums kann sie bei Bedarf zielführend gefördert werden. Die Projektleiterinnen beurteilen dabei die pseudonymisierten Texte der Studierenden in den ersten Semestern (Proseminare) und geben Rückmeldung an die Lehrenden der Proseminare. Das Angebot zur individuellen Beratung erfolgt ausschließlich über die jeweiligen Lehrenden der Seminare, die aufgrund ihrer Lehrfunktion die Studierenden namentlich und persönlich kennen.