Prof. Dr. Georg Braungart - Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur

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Universität Tübingen
Deutsches Seminar
Wilhelmstr. 50
D-72074 Tübingen

Raum 344
Telefon: +49-(0)7071-29-72371
Fax: +49 (0) 7071-29-5227
E-Mail: braungart(at)uni-tuebingen.de
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Sprechstunde im Wintersemester 2018/19

Raum 344

dienstags, 13-15 Uhr

Beratung für Studierende des Masters 'Literatur- und Kulturtheorie'

dienstags, 15:30-16 Uhr

Bitte tragen Sie sich in die Liste an der Türe ein.

Sekretariat

Öffnungszeiten: 9:30-12:15 Uhr

Das Sekretariat bleibt am Freitag,16.11.2018 geschlossen.

Hildegard Grießer-Arslan M.A.
Raum 343
Telefon: +49-(0)7071-29-78436
Fax: +49-(0)7071-29-5227
E-Mail: sekretariat.braungart(at)ndl.uni-tuebingen.de


Neu erschienen

Wind und Wetter. Kultur-Wissen-Ästhetik

Georg Braungart, Urs Büttner (Hg.)
Paderborn 2018

Sonne, Regen, Wind und Kälte gehören zu den elementaren Umgebungsbedingungen von Kultur. Als Gegenstände kulturwissenschaftlicher Forschung können sie nur im interdisziplinären Zugriff analysiert werden. Denn das Spektrum kultureller Aneignungsformen der atmosphärischen Phänomene reicht von implizitem, unbegrifflichem und praxeologischem „Wissen“ über symbolische Anverwandlungen bis hin zu ästhetischen Bearbeitungen und abstrakten Formatierungen.

In diesem Band sind u.a. Beiträge aus den Literaturwissenschaften, aus Kunstgeschichte und Musikwissenschaft sowie aus Ideen-, Kultur- und Wissensgeschichte versammelt. Das Themenspektrum reicht von theoretischen Überlegungen zur „Stimmung“ über Wettertopoi in der Musik, den Regen in der Malerei bis hin zum Schiffbruch im Barockdrama, dem Nordlicht in Wissenschaft und Literatur oder den Mittagsdämon als einer kulturellen Krisenmetapher.

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Philosemitismus. Rhetorik, Poetik, Diskursgeschichte.

Georg Braungart, Philipp Theisohn (Hg.)
Paderborn 2017

In zeitgenössischen Debatten vor allem als Kampfbegriff wahrgenommen, stellt der Philosemitismus in Wahrheit eine Jahrhunderte alte komplexe Schreib- und Redeform dar: er ist Literatur. Der vorliegende Band will den Regeln einer philosemitischen Rhetorik und Poetik auf den Grund gehen und begibt sich auf Spurensuche in der deutschsprachigen Literaturgeschichte der Neuzeit.
Wer von ›Philosemitismus‹ spricht, der gerät unweigerlich in eine Debatte über den ›richtigen‹ und ›falschen‹ Umgang mit dem Judentum, er knüpft im schlimmsten Fall an eine antisemitische Diktion an, er definiert nicht mehr, sondern diffamiert. Es besteht dennoch kein Grund, den Philosemitismus als Gegenstand einer wissenschaftlichen Analyse von vornherein zu verwerfen. Gerettet werden kann er, wenn er nicht länger als polemische Klassifizierung, sondern als ein diskursives Phänomen verstanden wird.

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Lyrik-Hörbuchbibliothek Arnt Spandau

Durch die jahrelange Unterstützung der Arbeit der Universität durch Prof. Dr. Arnt Spandau wurde es möglich, eine umfangreiche Bibliothek mit Lyrik-Rezitationen einzurichten. Diese können im Sekretariat des Lehrstuhls (R. 343) gegen Vorlage eines Studierendenausweises o.ä. entliehen werden, etwa für Referate, Vorträge oder für die Arbeit an der Schule. (Ein Verzeichnis findet sich hier).

Herrn Prof. Spandau sei an dieser Stelle herzlich gedankt!


Cusanuswerk

Seit 1. Oktober 2011 bin ich (ehrenamtlicher) Leiter der bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk. Das ist eines der 13 großen deutschen Begabtenförderungswerke; es fördert derzeit ca. 1600 Studierende in der Grundförderung (Universitäten, Kunst- und Musikhochschulen, Fachhochschulen) und ca. 250 Promovierende. Nähere Informationen zu den Möglichkeiten einer Förderung erhalten Sie auf der Homepage des Cusanuswerks.